Caligula Kaiser

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On 24.03.2020
Last modified:24.03.2020

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Caligula Kaiser

Roms Kaiser Caligula wird von der Prätorianergarde ermordet. Die antiken Quellen beschreiben ihn als machthungrigen Gewaltherrscher und. Wer war Caligula? Was machte den römischen Kaiser so berühmt, dass er auch heute noch bekannt ist? Vor etwa Jahren wurde der. Gaius Caesar Augustus Germanicus (* August 12 in Antium als Gaius Iulius Caesar; † Januar 41 in Rom), postum bekannt als. <

Caligula: Der Kaiser, der Roms Adel zur Prostitution zwang

Der Kaiser Caligula ( n. Caligulas Hass auf den Senat war so groß, dass er scherzte, sein Pferd zum Konsul (Roms höchstes Amt) zu machen, anstatt. Caligula, der dritte Kaiser Roms (37–41), gilt spätestens seit Seneca und Tacitus als „Bestie“. Aber stimmt dieses Bild? War Caligula vielleicht gar. Caligula wiederum ist eine Verniedlichung und bedeutet soviel wie „​Soldatenstiefelchen“. Die Bezeichnung von Gaius Caesar Augustus Germanicus als Kaiser.

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Caligula [Dokumentation deutsch]

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Aufgrund der Ereignisse wurde die Nachricht vom Tode des Caligula bei der jüdischen Reichsbevölkerung mit Freude aufgenommen, Dann Ist Holland In Not resultierende Verschärfungen der Anspannungen mussten von Claudius beschwichtigt werden. Ermordet von verärgerten Senatoren unter der Führung des Touristen Prätorianer. Namensräume Artikel Diskussion. Während eines Bombenangriffs im Waldpflanzen wurden sie jedoch zerstört. Die Quellen berichten unter den zahllosen Extravaganzen des Kaisers, dass er sein Lieblingspferd Incitatus mit dem Konsulat bestallen wollte. LX 2, 8. Ferris Macht Blau Soundtrack [3] and Levick [4] somewhat ignore Suetonius and propose that his name was always Ti. User Reviews. On August 19, in the year 14 A. Gaius Caesar Augustus Germanicus (* August 12 in Antium als Gaius Iulius Caesar; † Januar 41 in Rom), postum bekannt als. Gaius Caesar Augustus Germanicus, postum bekannt als Caligula, war von 37 bis 41 römischer Kaiser. Caligulas Jugend war von den Intrigen des ehrgeizigen Prätorianerpräfekten Seianus geprägt. Für ihn wurde das Wort vom "Cäsarenwahn" geprägt. Vor Jahren wurde der römische Kaiser Caligula geboren. Sein paranoider Terror. Der Kaiser Caligula ( n. Caligulas Hass auf den Senat war so groß, dass er scherzte, sein Pferd zum Konsul (Roms höchstes Amt) zu machen, anstatt. After a soldier, Gratusfound Claudius hiding behind a palace curtain, he was spirited out of the city by a sympathetic faction of the Praetorian Guard [] to their nearby camp. Ook had Caligula ongebruikelijke maatregelen getroffen, zoals de openlijke Action Hagen en belasting van de Caligula Kaiser. Lied und Chanson Neues aus der Welt der Lieder. Aus diesem Grund erklärte Caligula die Wiederaufnahme der Majestätsprozesse, die schon unter Tiberius das Verhältnis zwischen Senat und Kaiser zerrüttet hatten. Erfahrungen damit habe ich keine, wollte deshalb mal von euch wissen welcher Typ von Uhren besser ist? Vulkan-Ausbruch Verdampfendes Blut und Free Tv Online Pl Schädel - so grausam starben die Opfer des Vesuvs. Podcast Br claimed to have planned to kill Tiberius Unreine Nase a dagger to avenge his mother and brother: however, having brought the weapon into Tiberius's bedroom he did not kill the Emperor Caligula Kaiser instead threw Mike Adler Freundin dagger down on the floor. Caligula reageerde daarop met het bevel dat in de tempel in Jeruzalem een beeld van Caligula - of mogelijk een beeld van Zeus met de trekken van Caligula [87] - zou worden geplaatst. Und etwas enttäuscht: "Angesichts der Beschreibungen von Caligulas zügellosem Lebensstil und seinem Appetit auf Luxus hatten wir erwartet, dass die Entwürfe ziemlich unanständig sind. Rattenkrieg in Stalingrad Pawlows Haus — wie ein Feldwebel sechzig Tage lang eine deutsche Division aufhielt 8/31/ · Für ihn wurde das Wort vom "Cäsarenwahn" geprägt. Vor Jahren wurde der römische Kaiser Caligula geboren. Sein paranoider Terror brach den letzten Widerstand der alten films-arnaud-desjardins.com: Berthold Seewald. Caligula életéről ugyanis ez a két beszámoló a legismertebb és legteljesebb, de egyben a legkevésbé semlegesek. Emellett fennmaradt még egy Seneca-féle életrajz is, amely éppúgy csöpög a gyűlölettől, mint a Claudiusról – annak halála után – írt pamfletjei. Seneca személyes konfliktusban állt Elődje: Tiberius. Caligula war nicht zufrieden, nur ein Kaiser zu sein. Er wollte ein Gott sein - und er gründete seinen eigenen Kult, um sich zu vergewissern, dass dies geschah. Der Kaiser von Rom ließ Tempel errichten, an denen ihn Menschen anbeten konnten.
Caligula Kaiser Marble portrait bust of the emperor Gaius, known as Caligula, The Met Stories surrounding the life of Emperor Caligula, Rome’s third Emperor (r. 37 AD – 41 AD), have reached legendary proportions, making it hard to separate fact from fiction. Son of the great military hero Germanicus, the people had high hopes for their new, young Emperor. The third of Rome’s emperors, Caligula (formally known as Gaius) achieved feats of waste and carnage during his four-year reign (A.D. ) unmatched even by his infamous nephew Nero. Caligula abolished Tiberius’ gruesome treason trials, paid generous bequests to the people of Rome and an especially handsome bonus to the praetorian guard. There is an amusing anecdote surrounding Caligula’s accession to the throne. Caligula, born Gaius Julius Caesar Augustus Germanicus in 31 AD, was the Emperor of Rome between 37 and 41 AD. Remembered as a cruel and erratic tyrant, his deranged tendencies threw Rome into chaos—and eventually caused his violent end. Das Beispiel des Caligula wies daher auf spätere Kaiserherrschaften voraus: Performative Ritualisierung eines Konsenses mit der Senatsaristokratie durch den Kaiser war Bedingung für dessen Würdigung in der senatorisch geprägten römischen Geschichtsschreibung (und der zu großen Teilen auf dieser basierenden Rezeption späterer Jahrhunderte).

Er unterhielt Er verprasste den Staatsschatz, den seine Vorgänger angehäuft hatten, indem er für ein Gelage den Jahrestribut dreier Provinzen verschleuderte oder schwimmende Villen in Auftrag gab.

Viermal war der Kaiser verheiratet. Darüber hinaus soll er es mit seinen drei Schwestern getrieben haben. Aber auch Wagenlenker oder Tänzer landeten im Bett des Kaisers, der sich nicht scheute, sich mit der Zirkuspartei der Grünen zu Tisch zu legen.

Während der Staat verfiel, soll der Kaiser ein exquisites Badeparfüm erfunden haben und — Höhepunkt des Wahns — damit geprahlt haben, sein Lieblingspferd in den Rang eines Konsuls, des höchsten Amtsträgers also, zu berufen.

Eine kurz darauf erschienene Biografie hat dagegen die Caligula-Deutung revolutioniert. Der heute in Berlin lehrende Althistoriker Aloys Winterling unterwarf die Quellen einer umfassenden Revision und ordnete sie in ein kommunikationstheoretisches Modell ein: Danach war Caligula zwar kein Philanthrop, wohl aber ein Opfer.

Weil er den nach wie vor latent vorhandenen Widerstand der Aristokratie gegen das Kaisertum brach, stilisierten die antiken Historiker, die allesamt aus der Elite stammten, Caligula zum blutrünstigen Scheusal und statteten sein Bild in der Geschichte mit allen Ingredienzien eines Tyrannen aus.

Der von Augustus begründete Prinzipat beruhte auf der Fiktion, dass die Verfassung der überkommenen Republik weiterbestand. Allerdings nahm der Kaiser als Oberkommandierender der Legionen, Beherrscher der wichtigsten Provinzen und Finanzen sowie ausgestattet mit zahlreichen Vollmachten eine gleichsam monarchische Rolle ein, die sich faktisch im Instanzenweg der Macht ausdrückte.

Deren Mechanik aber spielte sich noch immer zwischen Senat und Volk von Rom ab. Die aristokratischen Familien rangen in diesem Spielfeld weiterhin um die Macht, wie sie es seit Jahrhunderten gewöhnt gewesen waren.

Aber es war ihnen klar, dass diese mittlerweile vom Kaiser ausging. Er war einer von ihnen, aber ohne ihn waren sie nichts. Daher schmeichelten sie ihm und griffen auch zum Mittel der Denunziation von Konkurrenten, wenn sie sich damit Vorteile erhofften.

Nach Winterling beendete Caligula dieses Schauspiel, indem er sich nicht mehr als "Erster Bürger" Princeps präsentierte, sondern als Alleinherrscher.

Sollen sie mich doch hassen, solange sie mich fürchten, soll er zu seinem Motto erklärt haben. Die Balance zwischen Huldigungen und Gunstbezeugungen zerbrach.

Stattdessen nahm der Kaiser die Anbiedereien der Senatoren beim Wort. Ein Beispiel: Wenn sie ihm versicherten, ihr Vermögen sei des Kaisers, dann nahm er tatsächlich erhebliche Summen davon.

Kinder des Adels wurden im kaiserlichen Palast versammelt, um ausgebildet zu werden. Zo wilde hij het Zeus-standbeeld van Phidias , een wereldwonder van de oudheid, naar Rome laten brengen.

Caligula's vrijgevigheid waar het geld betrof, uitte zich in bijwijlen spectaculaire bouwprojecten: archeologisch nawijsbaar zijn een vuurtoren bij Boulogne in Noord-Frankrijk, de heropbouw van het paleis van Polykrates op Samos , [46] het begin van de bouw van twee aquaducten - de Aqua Claudia en Anio Novus - voor de stad Rome, [47] restauraties aan de stadsmuren en tempels in Syracuse [46] alsook thermae in Bologna.

In werden ze echter bij een door de terugtrekkende Duitse troepen aangestoken brand in het speciaal voor de schepen gebouwde museum verwoest.

Als bijzonder spectaculair en teken van de ijdelheid van Caligula wordt de overbrugging van de baai van Napels tussen Pozzuoli en Baiae met de reeds eerder vermelde boten genoemd.

Na slechts vier jaar te hebben geregeerd vond Caligula de dood door de hand van leden van de pretoriaanse garde. De initiatiefnemer tot de samenzwering was de tribunus Cassius Chaerea , die door een deel van senatoren en andere invloedrijke personen aan het hof werd gesteund en geholpen.

Caligula werd vermoord nadat hij de senaat door een demonstratieve uitputting van de wettelijke mogelijkheden van het principaat had gebruuskeerd.

Over de gronden en de precieze afloop van de samenzwering geeft Flavius Josephus het meest uitvoerige verslag. Volgens deze laatste begon Caligula's radicale regeringswissel met een in de loop van het jaar 39 voor de senaat gehouden redevoering.

De weergave van deze toespraak is hoogstwaarschijnlijk een herschepping van de geschiedschrijver, maar ook in onze andere bronnen wordt de breuk in de regering van Caligula rond het jaar 39 gesitueerd.

Antieke auteurs stellen dat Caligula om aan geld te komen tegen bepaalde personen valse beschuldigen uitte, hen beboette of zelfs liet doden om hun landgoederen in handen te krijgen.

De belangrijkste oorzaak voor de samenzwering tegen Caligula was zijn buitensporig gebruik van geweld, vooral tegen senatoren : de princeps liet de hoogverraadprocessen, die na de dood van Tiberius werden beschouwd als afgedaan, ongeveer halverwege zijn regering in groten getale weer opnemen.

In minstens 36 gevallen van gruwelijke executies of andere zware straffen zoals verbanning vermelden de literaire bronnen de namen van de slachtoffers, waarbij het in de regel om leden van de bovenlaag ging, maar soms ook om soldaten of toneelspelers.

Zo behandelde hij de senatoren feitelijk alsof zij slaven waren. Hiervoor boden de hoogverraadprocessen echter een zekere juridische speelruimte.

Suetonius maakt bovendien melding van bannelingen die vermoord werden, zonder echter concrete gevallen aan te voeren. Door de processen nam echter het daadwerkelijke gevaar voor een moordaanslag toe.

In deze woorden uitte zich het karakter van een autocratische heerser, die weerstand met geweld bestreed in plaats van door consensus, of die het risico op weerstand ten minste bestreed door publieke vernederingen.

De executies van senatoren worden bijna zonder uitzondering beschreven als willekeur van de princeps , die of uit sadistische moordlust of in reactie op lichte inbreuken zoals kritiek op de kleding van de princeps handelde.

Hetzelfde geldt voor de wrede moorden, in het bijzonder die in de omgeving van het niet-aristocratische hof, waarbij de princeps zijn aanspraak op totale beoordelingsvrijheid in cynische bewoordingen tot uitdrukking bracht.

Uit Caligula's algemene regeringshouding komt echter een ander beeld naar voren, namelijk dat het Caligula uiteindelijk min of meer ging om een systematische ontmachtiging van de senaat, door sommige senatoren te laten elimineren en de overigen te intimideren.

Voor deze aanname spreken opvallende daden van zijn regering, die in het volgende hoofdstuk worden besproken. Daarnaast zijn er overgeleverde berichten van gedwongen prostitutie en verkrachtingen door Caligula, waaraan leden van de hoogste klasse ten prooi vielen.

In het moderne onderzoek wordt de historiciteit van dergelijke berichten over Caligula en andere principes echter in twijfel getrokken en worden ze toegeschreven aan de tirannenoptiek van de bronnen in kwestie, daar ook over andere negatieve beoordeelde heersers van de Romeinse en pre-Romeinse oudheid vergelijkbare berichten zijn overgeleverd.

Ongegronde geruchten alsook literaire bewerkingen, bijvoorbeeld in het kader van tragedies, of verwijzingen naar typologisch vergelijkbare heerserspersoonlijkheden, vonden vaak ingang in de literatuur als historische berichten.

Aldus stellen sommige geschiedschrijvers in hun methodologische uiteenzettingen over feiteninformatie, dat fictieve elementen voor de nadrukkelijke karakterisering van een persoon in de oudheid niet onverantwoord geacht werden.

Slechts zelden is echter met zekerheid vast te stellen waar de grens tussen fictie en historische werkelijkheid ligt, wat in elk geval met betrekking tot Caligula tot een groot aantal historische vragen heeft geleid.

Door een demonstratieve vernederende houding, die vaak aan het hofceremonieel van oosterse despoten deed denken, beoogde Caligula mogelijk een politieke uitschakeling van de hogere stand.

Bij het toekennen van de ambten schoof hij als princeps vaak ongewenste kandidaten naar voren, waarmee hij zich nog minder geliefd maakte.

De bronnen vermelden onder de talloze extravaganties van de princeps , dat hij zijn lievelingspaard Incitatus wenste aan te stellen als consul.

Caligula stond een oosters heersersbegrip voor, wat een demonstratief extravagante levenswijze impliceerde, alsook verering in de staatscultus reeds tijdens zijn leven, niet pas na zijn dood hoewel hiervoor in het westen van het Imperium Romanum tot op heden geen enkel bewijs is gevonden in de vorm van tempelbouw, inscripties of munten, die Caligula eenduidig met een persoonsverering in verband brengen; [76] zie ook Cesaropapie.

Zo'n regeringsstijl, waartoe ook Julius Caesar en in het bijzonder Marcus Antonius zich voelden aangetrokken, maakte hem verdacht bij de Romeinse elite.

De princeps maakte zijn nieuwe visie op zijn heerschappij duidelijk door de vervanging van de hoofden van godenbeelden met zijn eigen portret [77] of dat van verwanten alsook door zijn hellenistische kledingstijl.

Voor zover redenen voor executies worden genoemd, worden deze meestal in verband gebracht met kritiek op deze regeringsopvatting. Ook zijn tendensen van een imitatio Alexandri herkenbaar.

Mogelijk hoopte Caligula door het negeren van de ordo senatus voor zijn regering in toenemende mate te kunnen steunen op de ordo equester , die afhankelijk was van en onderworpen aan de keizer, enerzijds door degradaties, anderzijds door bevordering van loyale leden die als personeel werden geherstructureerd.

De dwingelandij van Caligula was in de eerste plaats gericht tegen de senaat, die hem daarom haatte. Daar na Caligula's dood reacties tegen zijn moordenaars zo goed als uitbleven, schijnt de princeps evenwel ook bij andere machtsfactoren in het rijk, met name het leger of het plebs , ondanks de vrijgevigheid tijdens zijn eerste regeringsmaanden, ten dele ongeliefd te zijn geworden.

Mogelijk lagen de drastische belastingverhogingen als gevolg van de verhoogde uitgaven hieraan ten grondslag. Ook had Caligula ongebruikelijke maatregelen getroffen, zoals de openlijke vordering en belasting van de prostitutie.

Er wordt melding gemaakt van willekeur en gewelddaden tegen de bevolking van Rome tijdens de spelen, die gewoonlijk als een publiek forum voor onder andere graanbedelingen en donaties dienden, zodat de daden van de keizer bij dergelijke gelegenheden een potentieel gevaar voor een volksopstand konden inhouden.

Caligula droeg in zekere mate - naast andere oorzaken - bij tot de latere dramatische ontwikkelingen in Judea, waaronder de verwoesting van de tempel door Titus en uiteindelijk de diaspora onder Hadrianus.

De stad telde onder haar inwoners, naast gehelleniseerde Egyptenaren en Grieken, een sterke joodse minderheid. Religieuze botsingen kwamen herhaaldelijk voor.

Tijdens de aanwezigheid van Herodes Agrippa I namen de haatgevoelens bij de Griekse bevolking toe, wat tot een lokale pogrom leidde zomer De Romeinse stadhouder Aulus Avillius Flaccus had voorafgaand unilaterale sancties tegen de joodse bevolking verordend en wees deze nu als hoofdschuldigen aan voor de incidenten, met als gevolg dat de joden werden gedwongen zich in aparte woonplaatsen in de stad te vestigen.

Caligula's poging om met geweld de keizercultus af te dwingen in de joodse tempel in Jeruzalem was een represaillemaatregel nadat Joden in Jabne in Judea een aan de keizer gewijd maar in hun ogen blasfemisch altaar hadden neergehaald.

Caligula reageerde daarop met het bevel dat in de tempel in Jeruzalem een beeld van Caligula - of mogelijk een beeld van Zeus met de trekken van Caligula [87] -, zou worden geplaatst.

Het lijkt erop dat Petronius zo veel mogelijk tijd probeerde te rekken, omdat hij zich bewust was van de gevoeligheden die de uitvoering van het bevel met zich mee zou brengen.

De gemobiliseerde Joodse bevolking weigerde de oogst binnen te halen, wat het land in hongersnood en economische malaise dreigde te storten, ware het niet dat Petronius de Joden de toezegging deed Caligula te verzoeken zijn bevel in te trekken.

Ondertussen oefende ook Herodes Agrippa druk op Caligula uit. Het lijkt erop dat Caligula aan Agrippa reeds had toegezegd zijn bevel in te trekken, maar zo ontstemd was over Petronius' verzoek dat hij alsnog besloot dat het beeld er moest komen.

Het korte principaat van Caligula toonde de gevaren aan die voortvloeiden uit de vage positie van de princeps binnen de fundamenteel nog voortbestaande constitutie van de Romeinse Republiek.

Men gaat er tegenwoordig van uit dat Caligula bij zijn aantreden een soortgelijke reeks aan volmachten had gekregen als die voor Vespasianus in een opschrift zijn overgeleverd Lex de imperio Vespasiani.

Sommige onderzoekers herkennen daarin de praktische overdracht van de volledige vrijheid om naar eigen goeddunken te beslissen. De uit de republikeinse tijd stammende hoogverraadswet lex maiestatis was vaag en liet willekeurige processen en veroordelingen alsook folteren en executies toe, ongeacht iemands status of positie.

Het voorbeeld van Caligula voorzag daarom de heerschappij van latere keizers: performatieve ritualisering van een consensus met de senatoriale aristocratie door de keizer was de voorwaarde voor diens waardering in de senatoriale historiografie en de in grote mate op deze gebaseerde receptie in de daarop volgende eeuwen.

Toch bleef Caligula geen afzonderlijk geval in de Romeinse keizertijd. Al snel na de moord op Caligula werd zijn nagedachtenis uitgewist. Was het na de dood van Tiberius al zo dat hier en daar standbeelden van de keizer neergehaald werden en gevraagd werd om ontering van zijn lijk, na Caligula's dood gingen in de Senaat zelfs stemmen op voor een collectieve damnatio over alle voorgangers en het herstel van de republiek , al was de macht van de senaat op zichzelf niet toereikend om dergelijke verstrekkende maatregelen ook daadwerkelijk door te voeren.

Afzonderlijke archeologische vondsten, vooral afkomstig uit de provincies , waarop de naam van Caligula is uitgewist of waarbij standbeelden van hem zijn verminkt, lijken echter het gevolg te zijn van spontane, niet officieel georganiseerde acties.

Deze gebeurtenissen kunnen hun sporen hebben nagelaten in de manier waarop Caligula in de bronnen wordt afgeschilderd.

Doordat het bericht van Tacitus over Caligula's regering verloren gegaan is, is naast de veel latere Cassius Dio en de summiere gegevens in Flavius Josephus de keizerbiografie van Suetonius de belangrijkste bron.

Tot op ongeveer een derde van het Caligula-Vita van Suetonius, waarin vooral zijn jeugd en het begin van zijn regering wordt beschreven, is de beschrijving positief of neutraal van toon of betreft het gegevens die ook uit niet-literaire bronnen zijn vast te stellen zoals politieke ambten.

Uit de tweede helft van Caligula's regering bevat Suetonius' beschrijving hoofdzakelijk nog wandaden van de keizer.

Suetonius sluit aan bij de senatoriale geschiedbeschouwing en zijn beschrijving blikt dan ook voornamelijk terug op de verhouding tussen Caligula en de senaat, terwijl nauwelijks naar voren komt hoe andere bestuursorganen hem waardeerden.

Als keizerlijk archivaris had Suetonius toegang tot documenten uit de regering van Caligula, maar hij geeft nauwelijks inzicht in de herkomst, historiciteit of tendens van zijn bronnen.

Verschillende zaken die Suetonius vermeldt, komen naar hedendaagse opvattingen over als irrelevant. De antieke bronnen karakteriseren de heerschappij van Caligula en in het bijzonder hemzelf als persoon vrijwel eenduidig als waanzinnig.

Het is echter twijfelachtig of we daarbij aan een psychische aandoening in de moderne zin van het woord moeten denken. Desondanks vinden we bij deze auteur wel de eerste verwijzing naar waanzin bij de keizer.

Elders definieert Seneca het begrip 'waanzin' als het ontaarden van een tiran , zonder daarbij echter Caligula met name te noemen. De theorie van keizerwaanzin , die bepalend is geworden voor het beeld van Caligula in de kunst, is voor het eerst verwoord in een pamflet van Ludwig Quidde uit , getiteld Caligula.

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Digital Technik Caligula — Gärten des wahnsinnigen Kaisers freigelegt. Der Kaiser brachte dieses Herrschaftsverständnis durch Ersetzung von Götterbildern mit dem eigenen Porträt oder dem von Verwandten zum Ausdruck sowie durch hellenistischen Kleidungsstil.

Soweit Gründe für Hinrichtungen genannt sind, stehen diese zumeist mit einer Kritik an dieser Herrschaftsauffassung in Zusammenhang.

Auch sind Tendenzen einer Alexander-Imitatio erkennbar. Wie im Falle des Antonius berichten die Quellen von den Plänen des Kaisers, die Hauptstadt des Reiches von Rom nach Alexandria zu verlegen, was einer endgültigen Entmachtung des Senats gleichgekommen wäre.

Die Gewaltherrschaft des Caligula erstreckte sich in erster Linie auf den Senat, der ihn deshalb hasste. Da nach Caligulas Tod Reaktionen gegen die Attentäter weitgehend ausblieben, scheint der Kaiser allerdings auch bei anderen herrschaftslegitimierenden Gruppen, wie dem Heer oder der stadtrömischen Bürgerschaft , trotz der Freigebigkeit seiner ersten Regierungsmonate teilweise unbeliebt geworden zu sein.

Mitunter drastische Steuererhöhungen infolge der erhöhten Ausgaben könnten hierfür ein Grund gewesen sein.

Pro Bordellbesuch musste als Abgabe der Mindestpreis entrichtet werden, der für eine Umarmung verlangt wurde. Es gibt Berichte über Willkürakte und Gewalttaten gegenüber der stadtrömischen Bevölkerung bei Spielen, die gewöhnlich als öffentliche Plattform für Forderungen z.

Während von Caligulas Politik und seiner Einschätzung in den Provinzen kaum systematische Informationen überliefert sind, gibt es hauptsächlich aufgrund der Darstellungen des Flavius Josephus sowie des Philon von Alexandria Berichte über Caligulas Interventionen in Zentren des jüdischen Glaubens.

Diese lassen jedoch nur sehr bedingt Rückschlüsse auf die Bewertungen des Kaisers in anderen Bevölkerungsgruppen zu, da der jüdische Monotheismus unvereinbar mit der von Caligula forcierten hellenistischen Herrscherverehrung der griechischen Bevölkerung war, die mit den Juden auf engstem Raum zusammenlebte.

Insofern trug Caligula neben anderen Ursachen zur späteren dramatischen Entwicklung, der Zerstörung des Tempels durch Titus sowie der endgültigen Diaspora unter Hadrian , bei.

Religiöse Auseinandersetzungen kamen wiederholt vor. Während der Anwesenheit des Herodes Agrippa I. Der römische Statthalter Aulus Avillius Flaccus hatte bereits im Vorfeld Sanktionen einseitig nur gegen die jüdische Bevölkerung angeordnet und gab dieser nun die Hauptschuld an den Vorfällen, mit der Folge, dass die Juden in getrennte Wohnorte innerhalb der Stadt zwangsumgesiedelt wurden.

Diese Zustände gaben Anlass zu einer Gesandtschaftsreise, an der Philon teilnahm und die er ausführlich beschreibt. Die Gespräche endeten ergebnislos.

Sie verursachte weitere Unruhen in Antiochia , dem Verwaltungssitz von Syria , deren Statthalter Publius Petronius mit Anfertigung und Aufstellung einer Kaiserstatue im Tempel von Jerusalem beauftragt wurde, diese aber mit Rücksicht auf die mobilisierte jüdische Bevölkerung hinauszögerte.

Die folgenden Ereignisse lassen sich alternativ so rekonstruieren, dass Caligula entweder auf Fürsprache des Herodes Agrippa von seinem ursprünglichen Befehl absah oder auf seinem Entschluss beharrte und Petronius die Aufforderung zum Selbstmord übersandte, die den Empfänger allerdings erst nach der Nachricht von Caligulas Tod erreichte.

Aufgrund der Ereignisse wurde die Nachricht vom Tode des Caligula bei der jüdischen Reichsbevölkerung mit Freude aufgenommen, daraus resultierende Verschärfungen der Anspannungen mussten von Claudius beschwichtigt werden.

Der kurze Prinzipat des Caligula zeigte die Gefahren auf, die sich aus der unscharfen Stellung des Kaisers innerhalb der grundsätzlich fortbestehenden Verfassung der römischen Republik ergaben.

Es wird heute vielfach davon ausgegangen, dass Caligula bei Amtsantritt ein ähnliches Bündel an Vollmachten erhalten hatte, wie dies für Vespasian inschriftlich überliefert ist Lex de imperio Vespasiani.

Einige Forscher erkennen darin die praktische Übertragung der völligen Ermessensfreiheit. Trotzdem blieb Caligula kein Einzelfall in der römischen Kaiserzeit.

Nachdem ein Kaiser ermordet worden war, wurde häufig auch sein Andenken ausgelöscht. Schon nach dem Tod des Tiberius wurden vereinzelt Kaiserstatuen umgeworfen sowie die Schändung des Leichnams gefordert.

Nach Caligulas Tod diskutierte der Senat zeitweise sogar die kollektive Verdammung aller Vorgänger sowie die Wiederherstellung der Republik , die allerdings allein durch den Senat nicht durchsetzbar gewesen wäre.

Einzelne archäologische Zeugnisse für eine Tilgung von Kaisernamen oder Verstümmelung von Statuen, besonders in den Provinzen, könnten allerdings von spontanen, nicht öffentlich angeordneten Einzelaktionen verursacht sein.

Diese Vorgänge könnten die literarische Darstellung beeinflusst haben: Da der Bericht des Tacitus für die Regierungszeit Caligulas verloren ist, ist neben dem viel späteren Cassius Dio sowie Flavius Josephus der Kaiserbiograph Sueton die literarische Hauptquelle.

Aus der zweiten Hälfte der Regierung sind hauptsächlich nur noch solche Informationen überliefert, die von den Untaten des Kaisers berichten.

Sueton vertritt das senatorische Geschichtsbild, seine Darstellung lässt daher überwiegend nur Rückschlüsse auf das Verhältnis zwischen Caligula und dem Senat zu und sagt wenig über die Bewertung Caligulas bei anderen herrschaftstragenden Gruppen aus.

Die Biographie trägt deutlich Züge der Ideologie der Adoptivkaiser , die sich von den Kaisern der julisch-claudischen Dynastie mit Ausnahme des Augustus distanzieren wollten.

Als kaiserlicher Archivar hatte der Biograph Zugriff auf Dokumente der Regierung Caligulas, gibt aber kaum Informationen über Herkunft, Historizität oder Tendenz einer Quelle.

Einige Argumentationen erscheinen aus heutiger Sicht unsachlich. Trotzdem finden sich bei demselben Autor erste Hinweise auf den Wahnsinn des Kaisers.

Obwohl auch antike Autoren von einer Degeneration sprechen, ist ihnen eine genetische Ursache völlig unbekannt: Die römische Gesellschaft berief sich auf das Konzept des mos maiorum der Sitten der Vorfahren , das die Verdienste einer angesehenen Ahnenreihe automatisch auf Nachgeborene übertrug.

Als Indikation einer psychopathologischen Störung können nach heutigem Verständnis angeblich irrationale Handlungen gelten z. Diese Personenverehrung steht allerdings in Kontinuität zum Kaiserkult des Augustus.

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